Home

Dorferneuerung Veranstaltungen Vereine Geschichte Topografie
Geschichte
 
Diedenhofener Kapitular
805 n.Ch.
 
Dorfbeschreibung von 1845

eines der ältesten Dörfer der Oberpfalz

Vor 1200 Jahren unterschrieb Kaiser Karl der Große im fernen lothringischen Diedenhofen einen Erlass, der Breemberga zu einer Zollstätte an der Ostgrenze seines riesigen Reiches machte. Bis hierher durften Händler, die im Gebiet der Slawen reisten, mit ihren Waren vordringen; so war Premberg ein Umschlagplatz zwischen damaligem Ost und West, auch ein Hafen, in dem die Waren auf Schiffe geladen und auf der Naab zum großen Fernhandelsplatz Regensburg gebracht wurden.

Die Urkunde Karls des Großen erlaubte dem Pfarrdorf im Jahr 2005 eine 1200-Jahrfeier.

Der größte Wandel in der bis dahin ländlich -bäuerlichen Bevölkerung vollzog sich Mitte des 19. Jahrhunderts, als 1853 das Eisenwerk Maximilianshütte in Maxhütte-Haidhof gegründet wurde. Von den ursprünglich mehr als zwei Dutzend Bauern- und Gütleranwesen blieb bis zur Gegenwart nur eines übrig.

Premberg ist heute ein gepflegter und schön gelegener Naabtalwohnort, liebens- und lebenswert für Einheimische und Gäste.

Eine Kirche ist auch schon seit 1000 Jahren nachweisbar. Rambold, Abt des Regensburger Klosters St. Emmeram, dem hier Kaiser Otto der Große Besitz gab, schenkte ihr 997 eine Hube, aus deren Zins die Lichter der Kirche bezahlt werden konnten.

Die Martinskirche ist ein romanischer Bau. Die Mauern zeigen es. Der kleine, dem hl. Martin geweihte Altar ist ländlicher Barock. Den neuen Volksaltar, den Ambo und den Taufstein schuf der Nabburger Künstler Paul Schinner aus Kelheimer Marmor.
Die große Überraschung aber ist die mit Rankenreliefs verzierte spätgotische Empore, die auf einer gewundenen Eichensäule ruht, eine absolute Rarität, eine erstaunliche kunsthandwerkliche Leistung.

 
Dorferneuerung | Veranstaltungen | Vereine | Geschichte | Topografie | Impressum | Kontakt | Home