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Vor
1200 Jahren unterschrieb Kaiser Karl der Große im fernen
lothringischen Diedenhofen einen Erlass, der Breemberga zu
einer Zollstätte an der Ostgrenze seines riesigen Reiches machte.
Bis hierher durften Händler, die im Gebiet der Slawen reisten,
mit ihren Waren vordringen; so war Premberg ein Umschlagplatz zwischen
damaligem Ost und West, auch ein Hafen, in dem die Waren auf Schiffe
geladen und auf der Naab zum großen Fernhandelsplatz Regensburg
gebracht wurden.
Die Urkunde Karls des Großen erlaubte dem Pfarrdorf im Jahr
2005 eine 1200-Jahrfeier.
Der
größte Wandel in der bis dahin ländlich -bäuerlichen
Bevölkerung vollzog sich Mitte des 19. Jahrhunderts, als 1853
das Eisenwerk Maximilianshütte in Maxhütte-Haidhof gegründet
wurde. Von den ursprünglich mehr als zwei Dutzend Bauern- und
Gütleranwesen blieb bis zur Gegenwart nur eines übrig.
Premberg
ist heute ein gepflegter und schön gelegener Naabtalwohnort,
liebens- und lebenswert für Einheimische und Gäste.
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Eine
Kirche ist auch schon seit 1000 Jahren nachweisbar. Rambold,
Abt des Regensburger Klosters St. Emmeram, dem hier Kaiser Otto
der Große Besitz gab, schenkte ihr 997 eine Hube, aus deren
Zins die Lichter der Kirche bezahlt werden konnten.

Die
Martinskirche ist ein romanischer Bau. Die Mauern zeigen es.
Der kleine, dem hl. Martin geweihte Altar ist ländlicher Barock.
Den neuen Volksaltar, den Ambo und den Taufstein schuf der Nabburger
Künstler Paul Schinner aus Kelheimer Marmor.
Die große Überraschung aber ist die mit Rankenreliefs
verzierte spätgotische Empore, die auf einer gewundenen
Eichensäule ruht, eine absolute Rarität, eine erstaunliche
kunsthandwerkliche Leistung.

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