40.Premberger Irlfest

Groß feiern wollte die Premberger Dorfgemeinschaft das 40 jährige Irlfest mit vielen Attraktionen, doch der Wettergott war nicht sehr freundlich gestimmt zum Jubiläum. Nachdem kühlen Samstagabend, folgte ein regnerischer Sonntag bei 12 Grad plus, so wurde sonntags die Veranstaltung kurzerhand in den Dorfstadel verlegt. Die Erste Bürgermeisterin Maria Steger gratulierte den beiden Vereinen für die langjährige Tradition und wünschte dass das Irlfest noch viele Jahre Bestand hat.

Beim ersten Höhepunkt am Samstagabend gingen die gestandenen Feuerwehrmänner aus Katzdorf als Sieger des Seilziehens der Ortsfeuerwehren, vor den Saltendorfer und Premberger Floriansjünger hervor. Mit vollem Einsatz ging es hier zur Sache, doch gegen die geballte Kraft aus Katzdorf hatten die etwas leichteren Premberger und Saltendorfer Feuerwehrmänner nichts entgegen zu setzen, sodass diese im Hauruckverfahren schnell über den Rasen gezogen wurden. Für volkstümliche gute Unterhaltung sorgten am Samstag beim Musikatentreffen die „Drei Bladerten“, die D' Houabuacha O'draadn (Hohenburg) und die Premberger Feuerwehrkapelle. Mit viel Abwechslung und einigen Witzen sorgten sie dafür, dass die aufkommende Kälte noch für ein paar Stunden vergessen werden konnte. 

 

Aus der Not das Beste machten die beiden Veranstalter der GOV und die FFW Premberg als sie am Sonntag den Festplatz kurzerhand in den Dorfstadel verlegten und sich hier auch viele wetterfeste Freude des Irlfestes einfanden. So konnte die FFW Jugend auch noch abends nachdem der Regen unter großem Zuschauerinteresse das Entenrennen in der kleinen Naab durchführen. Als schnellste Rennente setzte sich die vermutlich mit allen Wassern gewaschene Ente von Altvorstand August Gleixner durch. 

Nachdem das Bulldogtreffen ins Wasser fiel, konnte Abends noch kurzerhand die Hackschnitzelproduktion durch einen 350 PS starken Bulldog der Familie Steinbauer aus Hub mit einem 17 tonnen schweren Häcksler organisiert werden. Beeindruckt zeigten sich die zahlreichen Zuschauer als eine 80 cm dicke und 8 m lange Eiche in der Fräse verschwand und in nur wenigen Sekunden in Hackschnitzel zerkleinerte wurde. So entstand aus einigen Kubikmeter Langholz in nur 10 min ein großer Anhänger mit Hackschnitzel.

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