Vermessungsarbeiten ruhen bis zum Frühjahr

Die Flurerneuerung in Premberg nimmt allmählich Gestalt an.  Wie der Vorsitzende Georg Würzbauer der Teilnehmergemeinschaft Premberg mitteilte sind schon zahlreiche Vermessungsarbeiten durchgeführt worden. Die Vermessungsarbeiten ruhen jedoch über den Winter und werden im Frühjahr fortgesetzt.

 

Die bei den Grenzsteinen eingeschlagenen ca. 1,50 m hohen Latten mit einem Drassierband versehen, dürfen nicht entfernt werden.

 

 

Im Sommer hat das Vermessungsamt im Auftrag des Amtes für ländliche Entwicklung die Vermessung des Umfanges (der Außengrenzen) des Verfahrensgebietes durchgeführt. Im September wurde mit der Vermessung des Bestandes im Inneren des Verfahrensgebietes begonnen. Dabei werden alle im Verfahren vorhandenen bestehenden natürlichen Grenzen, sowie bestehende Wege und Gewässer mit Grenzzeichen (zumeist Grenzsteine) versehen und lagegenau aufgemessen. Ebenso wird mit den neu geschaffenen Wegen, Straßen und Gräben verfahren. Dies geschieht zum einen, um berechnen zu können wieviel Fläche insgesamt zur Neuverteilung zur Verfügung steht. Zum anderen ist es wichtig zu erfahren wieviel Fläche für neue Wege usw. verbraucht wurden. Dieser Flächenverbrauch wird dann auf alle Eigentümer von Feldern verteilt, dem sogenannten Abzug. Ebenso kann daraus ersehen werden welche Flächen verteilbar sind und welche nicht (zB. Hecken, Ranken, etc.) Die Abmarkung und Vermessung ist in diesem Herbst ca. zu einem Drittel fertiggestellt und soll im Frühjahr 2014 fortgesetzt werden. Dazu wird auch wieder die Mithilfe aller Grundstückseigentümer im Verfahrensgebiet benötigt. Als letzte Vermessung wird dann, wenn es nötig oder gewünscht wird, auch die Ortschaft Premberg vermessen. Dies dient zur Aufdeckung vorhandener Grenzen, der Wiederherstellung/Ermittlung verlorengegangener Grenzen und der Neuvermessung nicht abgemarkter Grenzen.

Die nächste große Aufgabe für die Teilnehmergemeinschaft ist dann die Bewertung der landwirtschaftlich genutzten Flächen. Dieses Projekt muss jedoch auf Anweisung an ein externes Büro vergeben werden. Trotzdem ist die Vorstandschaft nach den amtlichen Bestimmungen hier nötig. Es wird unter Beteiligung von landwirtschaftlichen Sachverständen und der Vorstandschaft der landwirtschaftliche Bodenwert ermittelt, um später eine wertgleiche Abfindung zu gewährleisten.

 

Info Grenzsteine, Markierungen:

Die ca. 1,50 m hohen mit einem Drassierband versehenen Holzpfähl, die bei den Grenzsteinen eingeschlagen wurden, dürfen nicht entfernt werden- Sie für die weiteren Vermessungsarbeiten notwendig.

Zum Teil sind neue Grenzsteine über den Boden herausragend und auch in die Ackerflächen gesetzt worden. Hier sind sie jedoch so tief vergraben, dass sie nicht herausgeackert werden können. Die Grenzsteine dürfen ebenfalls nicht entfernt werden.

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