Neuer Ortssprecher ist Franz Pretzl

v.l. 1.Bürgermeisterin Maria Steger, Georg Wein, Franz Pretzl und Geschäftsleiter Franz Härtl
v.l. 1.Bürgermeisterin Maria Steger, Georg Wein, Franz Pretzl und Geschäftsleiter Franz Härtl

Franz Pretzl löst Georg Wein als Ortssprecher ab, der seit April 2009 dieses Amt ausübte.

1. Bürgermeisterin Maria Steger dankte Georg Wein für die gute Zusammenarbeit während seines 5 jährigen Wirkens als erster Ortssprecher von Premberg.

1. Bürgermeisterin Maria Steger konnte im Dorfstadel 17 Wahlberechtigte Bürger des Ortsteils Premberg zur Wahl eines Ortssprechers begrüßen. Die geringe Beteiligung führte sie auf die tropischen Temperaturen von über 30 Grad zurück. Sie führte den Vorsitz der Ortsversammlung und bat nach eingehender Aufklärung über die Tätigkeiten, Entlohnung und Schweigepflicht des zu wählenden Ortssprechers um Wahlvorschläge. Als einziger Vorschlag wurde Franz Pretzl genannt, die Wahl musste aber trotzdem geheim durchgeführt werden. Nach Auszählung durch den Stadtbediensteten Franz Härtl und Wahlausschussmitglied Georg Wein wurde Franz Pretzl zum zweiten Ortsprecher von Premberg gewählt. 1. Bürgermeisterin Maria Steger gratulierte dem neuen Ortsprecher zur Wahl und sagte dass er jederzeit den kurzen Dienstweg per Telefon für die Belange des Dorfes nehmen kann. Georg Wein führte aus dass seine Anträge fast zu 100 Prozent von der Stadt ausgeführt wurden. Auch wurde vor kurzem sein langjähriges Anliegen dass Öffnen des bisher verschlossenen Oberflächenkanals am Ausgang zur Naab durchgeführt. Somit kann sich im Fall eines Starkregens kein Rückstau mehr bilden, der bisher einige Keller im Dorf überflutete.

 

 

 

INFO

Premberg war seit dem Ausscheiden des ehemaligen Stadtrats August Gleixner im Jahre 2004 nicht mehr im Stadtrat vertreten. Von 2009 bis 2014 übte Georg Wein als erster das Amt des Ortssprechers aus. Da Premberg nach Art 60 a der Gemeindeordnung 1952 noch selbstständige Gemeinde bis zur Gebietsreform 1978 war, erfüllt sie damit die erste Voraussetzung zur Wahl eines Ortssprechers. Auch die zweite Voraussetzung ein Antrag eines Drittels der 270 wahlberechtigten Einwohner wurde mit rund 90 Unterschriften erbracht.

Die Amtszeit des Ortsprechers endet mit der Wahlzeit des Stadtrates im Jahre 2020 und muss dann neu gewählt werden. Er übt ein kommunales Ehrenamt aus und kann an allen Sitzungen des Stadtrates und seiner Ausschüsse mit beratender Stimme teilnehmen und Anträge stellen. Er kann auch an nichtöffentlichen Sitzungen teilnehmen. Zu den Sitzungen wird er von der Stadt geladen. Der Ortssprecher wird nicht vereidigt, unterliegt aber der Verschwiegenheitspflicht nach Art. 20 der Gemeindeordnung. Ein Stellvertreter kann nicht bestellt werden. Die Wahl muss geheim mittels Stimmzettel durchgeführt werden.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0