Weniger Schotter, dafür mehr Vielfalt in die Gärten

Kreisfachberater Wolfgang Grosser referierte bei der Jahreshauptversammlung des GOV Premberg über die Biodiversität und forderte die Gartenbesitzer zu weniger Schotter und dafür mehr Vielfalt in den Gärten auf. Dank sagte 1. Vorstand Martin Wurdack all denen die in ständiger Kleinarbeit dafür sorgen, dass das Dorf schön bleibt. 

 

Auch 3. Bürgermeister Thomas Beer sagte Dank und freute sich das der GOV die Pflege der öffentlichen Flächen übernimmt. Weiter betonte er, dass die Gartenbauvereine der grüne Daumen der Stadt sind und in einer dörflich geprägten Landschaft ein steriler Garten fehl am Platz ist.

In seinem Rückblick erinnerte Vorstand Martin Wurdack an den schönen und auch trockenen Sommer. Hierbei dankte er dem 2. Vorstand Manfred Huber, der über Wochen hinweg die frisch angepflanzten Obstbäume am Anger mit Wasser versorgte und diese so überleben konnten. Zur Abschlußmaßnahme der Dorferneuerung spendete der GOV einen neuen Sandkasten und pflanzte mit den Dorfkindern eine Hecke an der Uferböschung zum angrenzenden Spielplatz. Die Begrüßungstafeln an den Ortseingängen renovierte Wurdack selbst und Ortssprecher Franz Pretzl zeigte sich für die Renovierung der Spendentafel der Jahrhundertallee verantwortlich. Auch für die gesellschaftliche Leben bot der GOV mit dem Johannisfeuer, dem Abschlussfestakt der Dorferneuerung, sowie der Pflanzaktion mit den Dorfkindern und der Dorfstodelkirwa einige Veranstaltungen für das gesellschaftliche Leben. Mit der Aussage „Man kann keinen hertragen“ dokumentierte er den mangelnden Besuch der Premberger bei diesen Veranstaltungen.

Vorausschauend gab er das Programm für das kommenden Jahr bekannt. So will man mit den Dorfkindern im Herbst im Rahmen der Stodlkirwa eine Sträucher -Nasch-Schnecke am Rande des Kinderspielplatzes, bzw. Pavillon bauen, deren Früchte diese dann natürlich beim Spielen verzehren können. Auch ist geplant bereits im Frühjahr wieder eine Blumenwiese auf dem Anger beim alten Irlfestplatz anzulegen. Hier sollen sich sowohl die Insekten, bzw. Bienen wohl fühlen, als auch die Einwohner an der bunten Vielfalt der Sträucher.