Seife selbst hergestellt

Voll ausgebucht war der Seifensieder Kurs des Kulturvereins Premberg im Dorfstadel, was den 1.  Vorstand Roland Spindler sehr freute. Kursleiterin Monika Hofrichter wusste viel zu erzählen bevor ans Handwerkliche ging. So sind die Basiskomponenten von Seife in erster Linie Fette, meist in der Form von Ölen/Fetten und lassen sich auf unterschiedliche Weise miteinander kombinieren. Weiter sind Natriumhydroxid, Wasser und für den Duft ätherische Öle notwendig. Mit Handschuhen und Brille und am besten im Freien arbeitet man beim ersten Herstellungsschritt der Lauge, aufgrund der dabei entstehenden Dämpfe. Danach werden die Öle und Fette in einem Topf geschmolzen und bei einer Temperatur von 30 Grad die Lauge zugesetzt. Im nächsten Arbeitsschritt setzt man Düfte, Farbe oder auch Dekosachen hinzu.

Unter den fachkundigen Augen von Monika Hofrichter machten sich die Teilnehmer dann ans Werk und jeder kochte bzw. siedete dann seine eigene individuelle Seife zusammen. Der ganze Dorfstadel war voll von Kochplatten, Ölen, Fetten und Düften und aus jedem Topf roch es anders. Die cremige Seife wurde dann noch in Formen oder auch nur in Tetrapack abgefüllt. Zu guter Letzt gelang jedem Teilnehmer seine eigene Seife herzustellen, welche dann alle mit nach Hause nehmen durften. Bevor die Teilnehmer aber ihr Werk ausprobieren können, müssen sie aber noch eine sechs wöchige Reifezeit abwarten.