5. Premberger Kunstmarkt lockte zahlreiche Besucher auf den Anger
Pünktlich um 13 Uhr eröffnete Bürgermeister Thomas Beer gemeinsam mit Roland Spindler den Markt auf dem idyllisch gelegenen Premberger Anger. Bei einem Rundgang zeigte sich Beer beeindruckt von der Vielfalt und Qualität der Aussteller. Unter den Pavillons präsentierten regionale Künstlerinnen, Künstler und Kunsthandwerker mit viel Herzblut gefertigte Arbeiten – von Holzobjekten, hand-gefertigten Messern , Portraitfotografie und Keramik über feinen Schmuck, Glaskunst, Korbwaren und Bilder bis hin zu selbst hergestelltem Likör. Besonders positiv kam an, dass keine Massenware angeboten wurde, sondern ausschließlich individuell gefertigte Stücke aus der Region.
Das Interesse des Publikums war groß: An vielen Ständen entwickelten sich lebhafte Gespräche über Materialien, Techniken und die Geschichten hinter den ausgestellten Werken. Für Abwechslung sorgten zudem Angebote für Kinder wie Kasperltheater, Eismann und Spieleanhänger, während der schattige Biergarten bei den sommerlichen Temperaturen ein willkommener Rückzugsort blieb.
Ein besonderer Blickfang war zum Abschluss die Gruppe „Dragonsflame“. In prächtigen Gewändern im Stil der Zeit um 1860 präsentierte sie englische Country Dances nach John Playford sowie Barn- und Ballroomdances. Beim Mitmachtanz zu Irish Folk sprang der Funke schließlich auch auf das Publikum über – ein fröhlicher Schlusspunkt für einen Kunstmarkt, der Handwerk, Begegnung und Unterhaltung auf charmante Weise verband.
Seebergschild angebracht

Der Gartenbau- und Ortsverschönerungsverein Premberg brachte auf dem Seeberg ein Schild mit der gleichnamigen Bezeichnung an. Ebenso wurde beim Aufgang ein Richtungsschild mit dem Namen Seeberg angebracht.
Der Grund für das Handeln war die in letzter Zeit häufige Falschbezeichnung des Seeberges auf den Landkarten und auch durch Behörden als „Münchshofener Berg“. Dorfchronist und GOV Ausschussmitglied Franz Pretzl ist das mehrfach aufgefallen und hat daher mit dem GOV die Schilder anfertigen lassen, um das Ganze richtig zu stellen.
Wie Pretzl weiter mitteilt ist für die Bewohner Prembergs seit jeher der Seeberg die Bezeichnung des Berges, der sich gleich in nördlicher Richtung an Premberg anschließt. Bekannt ist der Berg auch durch das Landschaftskino. Bei der Einführung der Straßennamen in Premberg 1977 hat der Gemeinderat die darunter anliegende Straße daher bewusst „Seebergstraße“ benannt. Auf der alten Flurkarte von 1890 und sonstigen altem Kartenmaterial werden auf dem Berg die Felder als „Seebergäcker“ benannt. Auch ist darauf zu sehen, das die Bezeichnung „Münchshofener Berg“ nur nördlich der Ortsverbindungsstraße Münchshofen Stocka angebracht ist. Der Seeberg erstreckt sich daher grob von Premberg bis zur Ortsverbindungsstraße Münchshofen - Stocka.
Das Seebergschild wurde sichtbar auf dem im Jahre 2004 im Rahmen der Dorferneuerung aufgestellten Gipfelkreuz angebracht.







