Seebergschild angebracht

V.l. 2. GOV Vorstand Jonas Spindler, 1. GOV Vorstand Franz Martin Pretzl und Initiator Franz Pretzl sen.
V.l. 2. GOV Vorstand Jonas Spindler, 1. GOV Vorstand Franz Martin Pretzl und Initiator Franz Pretzl sen.

Der Gartenbau- und Ortsverschönerungsverein Premberg brachte auf dem Seeberg ein Schild mit der gleichnamigen Bezeichnung an. Ebenso wurde beim Aufgang ein Richtungsschild mit dem Namen Seeberg angebracht. 

Der Grund für das Handeln war die in letzter Zeit häufige Falschbezeichnung des Seeberges auf den Landkarten und auch durch Behörden als „Münchshofener Berg“. Dorfchronist und GOV Ausschussmitglied Franz Pretzl ist das mehrfach aufgefallen und hat daher mit dem GOV die Schilder anfertigen lassen, um das Ganze richtig zu stellen. 

Wie Pretzl weiter mitteilt ist für die Bewohner Prembergs seit jeher der Seeberg die Bezeichnung des Berges, der sich gleich in nördlicher Richtung an Premberg anschließt. Bekannt ist der Berg auch durch das  Landschaftskino. Bei der Einführung der Straßennamen in Premberg 1977 hat der Gemeinderat die darunter anliegende Straße daher bewusst „Seebergstraße“ benannt. Auf der alten Flurkarte von 1890 und sonstigen altem Kartenmaterial werden auf dem Berg die Felder als „Seebergäcker“ benannt. Auch ist darauf zu sehen, das die Bezeichnung „Münchshofener Berg“ nur nördlich der Ortsverbindungsstraße Münchshofen Stocka angebracht ist. Der Seeberg erstreckt sich daher grob von Premberg bis zur Ortsverbindungsstraße Münchshofen - Stocka.

Das Seebergschild wurde sichtbar auf dem im Jahre 2004 im Rahmen der Dorferneuerung aufgestellten Gipfelkreuz angebracht.

FF Premberg hat eine neue Führung

Die Jahreshauptversammlung der FF Premberg stand ganz im Zeichen des Rücktrittes der ganzen Vorstandschaft und der damit verbundenen Neuwahlen. 149 Mitglieder sind bei der Premberger Wehr, so 1. Vorstand Hermann Pretzl und blickte auf die 6 Jahre seines Wirkens zurück. Die besonderen Highlights waren die 125 Jahrfeier 2024, der Ehrenabend 2022 und die Chronikvorstellung im Jahr 2025. Er dankte Ehrenvorstand Franz Pretzl für die Erstellung der umfangreichen gelungenen Chronik. Zudem gab er bekannt das der Feuerwehrverein aus dem Pachtvertrag mit dem Dorfstodl mit der Stadt Teublitz ausgestiegen ist. Die zu diesem Zweck gegründete GbR mit dem GOV Premberg wurde aufgelöst.  Dankeswerterweise übernahm der örtliche Kulturverein zusammen mit dem GOV Premberg diesen Part, sodass der Dorfstodl weiter für die Einwohner Prembergs und Vereine erhalten bleibt. Besonders hob er hervor, das der Ort Premberg bei den aktiven der FF Münchshofen gut aufgehoben ist. Er wünschte sich das mehr Jugendliche und Aktive sich dort beteiligen sollten. Von einem Minus sprach Kassier Jürgen Luber, welche vor allem auf die Chronik zurückzuführen ist, die verbilligt abgegeben wurde.

Von 39 Einsätzen berichtete 1.Kommandant Sven Sander, der sich auf 7 Brände, 2 ABC-Einsätze, 7 Verkehrssicherungen, 6 Personensuchen, 15 technischen Hilfeleistungen und drei Einsätzen mit dem Defibrillator unterteilten. Insgesamt stehen 83 Aktive, einschließlich der Hundestaffel für den Einsatz bereit. Er wünsche sich für 2026 mehr Einsatz-, und Übungsbeteiligung der Aktiven aus Premberg, die in letzter sehr nachgelassen hat. 

2. Bürgermeister Robert Wutz leitete dann die Neuwahlen, die nach dem Rücktritt der kompletten Vorstandschaft erforderlich waren. Diese beschloss die Auflösung der Wehr in 2025, fand aber bei dieser Versammlung nicht die geforderte Mehrheit. Den Rücktritt gab die alte Vorstandschaft dann in dieser Versammlung bekannt. Den Verein führen nun Ehrenvorstand Franz Pretzl mit Kassier Florian Pretzl, Schriftführerin Roswitha Scharf und Ausschussmitglied Markus Winter fort. 

„Das ich mich zur Wahl stelle und gegen die Auflösung plädierte, war allem dem Umstand zu verdanken, dem Schreiben der Chronik“ so Pretzl. Erst dadurch sei im so richtig bewusst geworden welche große und schöne Vergangenheit der Verein hat und dass man so einen Verein nicht einfach sterben lassen kann. Auch ist es ihm wichtig das, wenn das Dorf schon fast keine Aktiven mehr hat, dass man diese zumindest etwas finanziell jedes Jahr mit einem kleinen Betrag unterstützen sollte.