Herzlich Willkommen

 

auf der Internetseite der Kath. Pfarrei St. Martin Premberg

 

Die Pfarrei besteht aus den ehemaligen politschen Gemeinden Premberg und Münchshofen mit den Ortsteilen Stocka, Oberhof und Frauenhof.

Der Richthof und Köblitz sind ausgepfarrt nach Pottenstetten bzw. Burglengenfeld

und Teublitz.

 

Seit 01.09.2001 bilden die Pfarreien St. Martin Premberg und St. Michael Katzdorf eine Seelsorgeeinheit (Pfarreiengemeinschaft). Pfarrsitz ist Katzdorf. In Premberg wird nur noch ein Pfarrbüro unterhalten. Gottesdienste werden jedoch regelmäßig sowohl in Münchshofen als auch in Premberg gefeiert.

 

Als Seelsorger wirkte bis zur Ruhestandsversetzung am 31. August 2016 Pfarradministrator Damian Prokscha.

 

 

Bereits zum 01.09.2016 wurde die Pfarrstelle mit Pater Joy Padakootil neu besetzt. 

Pater Joy ist Angehöriger des Franziskanerordens mit Mutterhaus in Rom. Er studierte in Ranchi/Nordostindien Theologie und Philosophie und wurde am

01.05.1990 zum Priester geweiht.

 

1997 entsandte ihn sein Orden zur seelsorgerischen Mithilfe in die Diözese Regensburg. Von 2000 - 31.08.2016 wirkte Pater Joy als Adminstrator (mit dem "persönlichen Titel" Pfarrer) in der Pfarrei Beidl mit der zugehörigen Expositur Stein. 

 

 

Gotteshäuser in der Pfarrei

 

Pfarrkirche St. Martin Premberg

1997 feierte die Pfarrgemeinde das tausendjährige Bestehen der St.-Martins-Kirche zu Premberg. Man darf aber sicher annehmen, dass schon vor noch längerer Zeit in Premberg eine Kapelle stand, nachdem Karl der Große "Breemberga" zu einer Zollstätte machte (805) und er stets bemüht war, in seinem Reiche den christlichen Glauben als staatstragende Religion einzuführen.

 Bereits im Jahre 961 schenkte König Otto der Große seinen Besitztum zu

"Priemperch" im Nordgau den Mönchen des Klosters St. Emmeram zu Regensburg. Die erste sichere Urkunde für einen Gottesdienstraum in Premberg haben wir aus dem Jahre 997. Abt Ramwold gibt eine Hube zur Unterhaltung der Lichter in der Kapelle in Premberg. Die Kapelle dürfte am Platz der heutigen Kirche gestanden haben.  

 

 

Die Martinskirche ist ein romanischer Bau.  Der alte Altar ist ländlicher Barock. Den neuen Volksaltar, den Ambo und den Taufstein schuf der Nabburger Künstler Paul Schinner aus Kelheimer Marmor. Die feierliche Weihe erfolgte nach abgeschlossener Innenrenovierung im Jahre 1996 durch Weihbischof Guggenberger.

 

 

 

Aus der Quadertechnik der Außenmauern der jetzigen Kirche schließen Fachleute, dass sie um 1150 erbaut sein könnte. Bis zur Erweiterung im Jahre

1878 hatte die Kirche eine Länge von 15 m und eine Breite von 7 m. Bei dieser Erweiterung wurde der alte Westgiebel abgerissen un das Kirchenschiff um 6,40 m verlängert. 1965 wurde der Altarraum umgebaut und an die Erfordrnisse der neuen Liturgie angepasst.

 

Der Turm ist nicht aus der gleichen Zeit wie die Kirche. Über den Zeitpunkt der Errichtung liegen jedoch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Er dürfte jedoch ein Stück älter sein und eine ähnliche Funktion gehabt habeb wie ein Bergfried in einer Burganlage

Wertvollstes Stück der Inneneinrichtung ist die spätgotische Westempore: Auf einer gewundenen Säule aus Eichenholz ruht eine mit geschnitzten Pflanzenornamenten reich verzierte Brüstung. Eine absolute Rarität und erstaunlich kunsthandwerkliche Leistung.

 

 

 

 

Schlosskirche Münchshofen

Ursprünglich existierte in Münchshofen nur ein Schlossoratorium, in welchem auswärtige Geistliche Gottesdienst feierten. Im Jahre 1753 erwarb Josef Anton

von Pacher zu Eggensdorf den Schlossbesitz zu Münchshofen. Er ließ an der Ostseite des  Schlosses eine Schlosskirche anbauen, die 1772 vollendet und "Christus am Kreuz" und "St.-Margarete" geweiht wurde. Seit 1964 ist sie im Besitz der Kirchenstiftung Premberg.  

Erste  Verkaufsverhandlungen im Jahre 1953 zwischen der Familie von Moreau und dem Bischöflichen Finanzamt scheiterten am Veto des Regensburger Erzbischofs Buchberger.  

Das Hoferbrünnl

Auf der Höhe längs des rechten Naabufers zwischen den Ortschaften Premberg und Münchshofen steht seit unvordenklichen Zeiten eine kleine Kapelle, das "Hohenbrünnl" oder "Haberbrünnl" genannt Die genaue Entstehungsgeschichte ist nicht bekannt.

Sicher ist jedoch, dass nach einer Resolution des Domkapitel'schen Hochstifts Regensburg und des Bischöflichen Ordinariats bereits im Jahre 1781 eine Erweiterung dieser Kapelle verboten wurde. 1800 wurde das Kirchlein auf Anordnung der Regierung zerstört. In den Jahren 1826 bis 1828 fand der Wiederaufbau statt. 1978 wurde ein neuer Treppenaufgang geschaffen und  1992  ein Glockentürmchen mit Glocke auf das Dach gesetzt. Dem aus einer Quelle unter dem Altar entspringenden Wasser wird heilende Kraft bei Augenleiden nachgerühmt.

 

Pfarrgemeinde St. Michael Katzdorf

 

Nachdem die Einwohnerzahl der Gemeinde Katzdorf stetig stieg, entschloss man sich im November 1950 zum Bau einer eigenen Kirche. Das erforderliche Grundstück in der Größe von ca. 90 Dezimale wurde kostenlos zur Verfügung gestellt. So konnte bereits 1951 mit dem Bau begonnen werden. Die Bevölkerung von Katzdorf half durch Spenden und vor allem durch Arbeitseinsätze beim Kirchbau mit. Die Kosten wurden auf ca. 48.000 DM veranschlagt. Am 1. Adventssonntag 1951 feierte man die die erste hl. Messe. Konsekriert wurde die Kirche am 18. Okt. 1953 durch Weibischof Hiltl.

Die Filialkirche Katzdorf wurde anfangs von den Kaplänen aus Teublitz betreut, da Katzdorf kirchenrechtlich zur Pfarrei Teublitz gehörte. Im Jahre 1965 wurde Katzdorf zur Expositur ernannt. Gleichzeitig wird der Pfarrhof errichtet und Pfarrer Schlosser konnte nach Katzdorf ziehen. Zur Pfarrkuratie wird Katzdorf schließlich 1968 erhoben. Im Jahre 1977 wurde der Bau eines Pfarrheimes beschlossen. Die Fertigstellung erfolgt 1978. 

2001 wurde eine Seelsorgeeinheit mit der Pfarrei St.-Martin Premberg gebildet. Gleichzeitig erfolgte die Erhebung zur Pfarrei.