GOV Premberg weiter fest in jungen Händen

Bei den turnusgemäßen Neuwahlen des GOV Premberg wurden Franz Martin Pretzl und Jonas Spindler in ihren Ämtern als 1. und 2. Vorstand bestätigt. „Mit dem Tod von Erich Besser verlor der GOV Premberg vor wenigen Tagen sein letztes Gründungsmitglied“, so Franz Martin Pretzl beim Gedenken an die Verstorbenen.
Für das neue Vereinsjahr plant der GOV Premberg das Gartlerfest am 22. August mit dem Jubiläumsrückblick auf 25 Jahre Baumallee nach Saltendorf und das Kürbisfest am 25. Oktober. Hierzu werden in nächster Zeit an jeden Haushalt Kürbiskerne verteilt und im Oktober mit den Dorfkindern ein Kürbisschnitzen veranstaltet und mit den Dorfbewohnern eine Kürbissuppe gekocht. Weiter sind noch eine Kräuterwanderung und eine Baumschneidekurs geplant. Auch laufen schon die Planungen für das 60-jährige Vereinsjubiläum im Jahr 2027.
Nach 5 Austritten und 3 Neuaufnahmen hat man derzeit 104 Mitglieder, so Pretzl. In einem Bildervortrag gab er einen kurzen Rückblick auf das Jahr 2025 mit der Betreuung der Wechselstelle beim Landkreislauf, den Arbeitseinsätzen, den Besuch der Landesgartenschau, einer Kräuterwanderung, dem Gartlerfest, dem Rama Dama und dem Kürbisfest. Zudem wurde der zugewachsene Wanderweg „zur Wein Klara“ freigeschnitten und bietet nun ein schönes Naturerlebnis.
Als größten Ausgabeposten bezeichnete Kassiererin Bärbel Spindler die einmalige Einlage in die neue GbR und bei den Einnahmen die Mitgliedsbeiträge, ansonsten blieb der Kassenstand auf dem Niveau des Vorjahres.
Auch ging Pretzl auf den Dorfstodl ein, den der GOV zusammenmit dem Kulturverein in einer GbR als Mieter unterhält. Viel Geld investierte man in eine neue Küche (die zum größten Teil noch von der alten GbR mit der Feuerwehr finanziert wurde), dem Umbau des Lagerraumes und dem Umbau der Theke. Diese ist zum Teil schon fertig, wird jedoch noch um ein neues Kühlgerät ergänzt.
Leichtes Spiel hatte Wahlleiter Franz Pretzl sen. bei den turnusgemäßen Neuwahlen, da die erst vor einem Jahr gewählten 1. und 2. Vorstände sich wieder zur Wahl stellten. Diesbezüglich ehrte der neue und alte Vorstand Franz Martin Pretzl den ehemaligen 1. Vorstand Martin Wurdack für seine 15-jährige Tätigkeit als 1. Vorstand und 8-jährige Tätigkeit als 2. Vorstand. Ebenso ehrte er Alex Huber für seine 16-jährige Tätigkeit als Gerätewart.
Kulturverein Premberg bleibt stabil

Fast alle Posten sind bei der Vorstandswahl des Kulturvereins Premberg in alter Hand. Roland Spindler bleibt weiterhin 1. Vorsitzender und freute sich das fast die Hälfte der Mitglieder zur Mitgliederversammlung erschienen sind. Erstmals überschritt der Verein die 70 Marke und hat einen neuen Rekordstand von 71 Mitglieder. Mathias Karg wurde für 10 Jahre im Vereinsvorstand geehrt, da er sich nicht mehr für die neue Wahlperiode aufstellen ließ.
Nach einem kurzen Rückblick ins vergangene Jahr mit seinen Veranstaltungen wurde das Programm für das Jahr 2026 vorgestellt. Besonders hob Spindler hervor das man stolz sein kann, denn alle durchgeführten Veranstaltungen bescherten dem Dorfstodl ein volles Haus. Besonders der Kunstmarkt mit einem neuen Rekordbesuch von über 2500 Besuchern glänzte besonders. Das neue Programm startet schon im Februar mit einem bayerischen Volkstanzkurs am 8. Februar und für Handwerker ist am 25. April ein Korbflechter Kurs geplant. Neben dem Hauptereignis dem Kunstmarkt am 12. Juli, rundet eine Informationsfahrt am 28. Juni zur Universitätsbibliothek und dem Botanischen Garten in Regensburg das Sommerprogramm ab. Weiter bietet der Herbst mit der Zauberkomödien Show am 24. Oktober, der „Irish Night“ am 14. November und dem MusiTextical „Stille Nacht – Heilige Nacht“ interessante Angebote für Kulturbegeisterte. Für die Mitglieder wurde kurzerhand noch ein Vereinsfest mit einer Weinprobe nach den Ferien ins Programm genommen.
Vorstand Spindler erläuterte noch kurz die aktuelle Situation des Dorfstodl, den der Kulturverein zusammen mit dem GOV Premberg als Mieter unterhält. Mit Einlagen von je 2500 Euro in die GbR stellte man das finanzielle Fundament auf die Füße und zwei Dauermieter sollen dafür sorgen das die hohen Unterhaltskosten gedeckt werden können. Sorgen machen dabei die hohen Stromkosten, an denen man nichts ändern kann, da sie durch die Stadt vorgegeben werden. Auch wurde in die Renovierung viel Geld gesteckt, so wurde mittlerweile eine neue Küche eingebaut und in Arbeit ist die Erneuerung der Theke.